Lagerstättenerkundung von Locker- und Festgestein

LagerstättenerkundungLeistungsspektrum: 

Zur Erkundung von Kies- und Sandlagerstätten eignet sich die Multipol-Geoelektrik. Ihre Anwendungsgebiete sind vielfältig und umfassen u.a. auch die Erkundung von Hochwasserschutzdämmen, Aquiferen und Störkörpern im Untergrund. Je nach Aufgabenstellung wird eine geoelektrische Erkundung in einzelnen Sektionen von bis zu 200 m Länge mit Eindringtiefen von bis 40 m durchgeführt. Ergebnisse der Geoelektrik werden in Form einer 2-D Widerstandstomographie als Sektion des Untergrundes abgebildet, aus der Bodenarten abgeleitet werden können. Dabei kann im Wesentlichen zwischen rolligen und bindigen Böden unterschieden werden. Neben der Geoelektrik eigenen sich auch flachseismische Verfahren zur Lagerstättenerkundung im Wasser, mit denen Erkundungstiefen von bis zu 15 m unter der Gewässersohle erreicht werden. Durch die Kombination von seismischen und geoelektrischen Messungen kann die Qualität einer Lagerstättenerkundung erhöht werden. Dazu können mittels Aufschlussbohrungen wie bspw. Rammkernsondierungen oder Schappen- und Schneckenbohrungen, geoelektrische und seismische Ergebnisse genauer kalibriert werden. Im Rahmen der Kies- und Sand-Exploration bildet dies die Grundlage einer lagerstättenkundlichen Interpretation.