Kampfmittelerkundung

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KampfmittelerkundungZur Detektion von Kampfmittelmunition (engl.: Unexploded Ordnance - UXO) setzt die Ingenieurgesellschaft Patzold, Köbke & Partner Engineers GmbH unterschiedliche Sondierverfahren ein. Anhand von Gradiometrie können bspw. ferromagnetische Objekte sowohl im Wasser als auch an Land flächenhaft werden. Je nach Fragestellung werden u.a. auch elektromagnetische Flächensondierungen (Metalldetektoren) durchgeführt, mit denen sich auch aluminiumhaltige Munition detektieren lässt. Detektierte Verdachtspunkte werden in Form von Anomaliekarten und tabellarisch dargestellt. Anhand spezieller Inversionsverfahren lassen sich Anomalieeigenschaften wie bspw. Tiefe und Masse eines Objektes ableiten. Die Identifizierung, Verifizierung und Bergung von marinen Munitionskörpern kann anschließend über ferngesteuerte Unterwasserfahrzeugen (engl.: Remotely Operated Vehicle - ROV) oder Tauchpersonal erfolgen. Bei Munitionskörpern an Land wird hierfür speziell geschultes, fachtechnisches Personal (Befähigungsscheininhaber gemäß §20 SprengG) eingesetzt. Im Landbereich finden Flächensondierungen bei vorhandener Bebauung oder bei größeren Erkundungstiefen bspw. im Fall von eingeschlagenen Bombenblindgängern weniger Anwendung. In dem Fall werden stattdessen Bohrlochsondierungen im spezifischen Raster durchgeführt. Bei Bohrlochsondierungen wird der Anomalieverlauf entlang eines Tiefenprofil dargestellt und eine Anomalie mit umliegenden Bohrlochergebnissen korreliert.